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Acireale
Acireale
Ein hübsch gelegenes, kulturell angagiertes Städtchen oberhalb der Steilküste, 15 km von Catania entfernt an der Ostküste Siziliens. Das große Erdbeben von 1693 erfasste auch Acireale, beim Wiederaufbau sparte man nicht mit prächtigen Barockbauten. Die Stadt der 100 Glockentürme bekannt ebenso durch ihr gutes Eis. Kongresse und die heilkräftigen Thermen sorgen für regen Besucherverkehr, auf den die Stadt gut vorbereitet isr. Der Tourismus hat in Acireale eine lange Tradition: Schon Richard Wagner schrieb hier an seinem Parsival. Trotzdem ist die Stadt nicht ausschließlich touristisch geprägt, hat als Hauptort der Zyclopenküste durchaus Charakter. Die Altstadt zwischen der barocken Piazza Duomo und der Piazza Indirizzo ist einladend und lebendig, die unterhalb liegende Küste mit ihren Zitronenplantagen und Felsklippen durchaus malerisch. Acireale ist der größte der Orte zwischen Catania und dem Ätna, die alle mit «Aci» beginnen: Aci Trezza, Aci Castello, Aci Catena. Nach Ovid war Akis ein Hirte, der die vom Zyklopen Polyphem begehrte Nymphe Galatea liebte, daher von diesem aus Eifersucht getötet und von Poseidon in einen Fluß verwandelt wurde. An dessen Ufer stand einst die große Stadt Aci, die 1169 durch Erdbeben und Lavaströme zerstört wurde. Die vorgelagerten Isole (oder Scogli) dei Ciclopi soll Polyphem als Felsen dem fliehenden Odysseus nachgeworfen haben. Der Karneval wird hier besonders bunt gefeiert; Aci Trezza ist Schauplatz von Giovanni Vergas Roman «Die Malavoglia».
Ägadische Inseln
Blick von Erice auf die Inseln
Archipel vor Siziliens Westküste: Größte und südlichste Insel ist Favignana, die schon ein wenig touristisch erschlossen ist. Sie ist alljährlich im Mai Schauplatz der Mattanza, des Thunfischfangs. Levanzo hat Steilküsten mit schönen Grotten, in denen steinzeitliche Felsgravierungen und -malereien zu sehen sind. Marettimo hat nur einen kleinen Ort, keine Straße und stille Buchten. Die Inselchen Formica und Maraone sind unbewohnt.
Al Capone
Al Capone

Alphonse Gabriel (Al) Capone (* 17. Januar 1899 in Brooklyn, New York; † 25. Januar 1947 in Palm Beach, Florida) war einer der berüchtigtsten Verbrecher Amerikas in den 1920er und 1930er Jahren.

Capone kontrollierte die Chicagoer Unterwelt und machte seine Geschäfte vor allem in den Bereichen illegales Glücksspiel, Prostitution und während der Prohibitionszeit im illegalen Alkoholhandel.
Obwohl der Höhepunkt seiner Karriere nur von 1926 bis 1931 währte und Capone im Grunde nur bereits existierende kriminelle Strukturen nutzte, wurde er zum Urbild des Mafiabosses, zu einem Symbol für die organisierte Kriminalität schlechthin.

Der "Mythos Capone" geht im Wesentlichen auf seine Fähigkeiten als Selbstdarsteller und seinen geschickten Umgang mit der Presse zurück. Nach außen gab sich Capone den Anschein des seriösen Geschäftsmanns, der im Branchenverzeichnis als Antiquitätenhändler geführt wurde und laut Visitenkarte Händler für gebrauchte Möbel war.

Äolische Inseln

Photo
oder Liparische Inseln. Der Archipel vor der Nordküste Siziliens ist durch Vulkanausbrüche entstanden und besteht aus sieben Tnseln: Lipari, Vulcano, Salina, Filicudi, Alicudi, Panarea und Stromboli. Aiolos, der sagenhafte Beherrscher der Winde, der Odysseus gastfreundlich aufnahm, stand dem Archipel Pate. Am dichtesten besiedelt und touristisch am besten erschlössen ist Lipari, die größte Insel (37,6 Quadrat-kilometer). Hier wurde schon in der Steinzeit Obsidian - dunkle, sehr harte glasartige Lava - abgebaut und exportiert. Das Museum auf der Akropolis dokumentiert die Frühgeschichte sehr anschaulich. Heute noch wirtschaftliche Bedeutung haben der Abbau von Bimsstein, einer porösen Lavamasse, die zusammen mit Obsidian vorkommt, ferner Tourismus, Fischfang und der Anbau von Wein (Malvasia) und Kapern. Sehr schöne Panoramen bietet eine Inselrundfahrt, lohnend ist auch die Bootsfahrt zu den Faraglioni mit der 72 Meter hohen Felsnadel Pietralunga. Südlich von Lipari liegt Vulcano mit dem «Gran Cratere», der 200 Meter Durchmesser hat. Seit 1890 stößt er nur Fumarolen aus. Lebendiger ist der Turismus zur Halbinsel Vulcanello mit Schwefelquellen, Fumarolen im Meer sowie Becken mit Fango. Salina besteht aus zwei großen Kratern und bietet, ebenso wie die drei kleineren Inseln, schöne Buchten, Grotten und Felsen. Die Inseln sind am einfachsten von Milazzo aus per Schiff oder Tragflügelboot zu erreichen.
Ätna der Vulkan
Der Ätna
Etna il Vulcano. 33 km von Catania entfernt liegt Europas größter Vulkan. Der Ätna (3369m) ist der Herrscher Siziliens, bei klarem Wetter ist er auch von Westsizilien aus zu sehen. Von seiner Innersizilien zugekehrten Seite zeigt er sich als kahler Riese, gelb verbrannt. Nur im Frühjahr wird er hellgrün vom frischen Gras: seine Schneekappe taut aber auch im Sommer nicht immer ab. Die Ausbrüche 2001 und 2002 gehörten zu den schwersten seit Jahrzehnten. Sie haben nicht nur die weit oben liegende Landschaft völlig verändert. Die Lava floss bis weit hinunter in dicht besiedelte Gebiete und kam erst wenige Kilometer vor Nicolosi, Pedara, Zafferana und Milo zum Stehen, zerstörte Häuser, Straßen, Wälder und Felder. Noch immer sind nicht alle Straßen wieder aufgebaut. Von der Erforschung auf eigene Faust sollte man absehen, denn bis heute sind oft und unvorhergesehene Erschütterungen und Ausbrüche und plötzlich aufkommender Nebel äußerst gefährlich. Außerdem sollte man bei einem Besuch der Gipfelregion unbedingt Winterkleidung und feste Schuhe dabei haben.Die Sizilianer nennen den Etna auch «Mongibello» (darin steckt das arabische «Djebel» - Berg) oder einfach nur «La Montagna» (der Berg). Seine Höhe ändert sich nach jedem Ausbruch. Der Ätna hat keinen geologischen Zusammenhang mit der restlichen Bergwelt Siziliens, er besteht aus rund 200 einzelnen Kratern und hat einen Umfang von 200 Kilometern. Ab 1600 Höhenmeter liegt von Dezember bis Mai Schnee, früher die Haupteinnahmequelle des Bischofs von Catania, denn der Schnee wurde nach ganz Süditalien und bis nach Malta exportiert. Den Ätna umgibt eine fruchtbare Gartenlandschaft, die im Süden in die Ebene von Catania übergeht. Weitere größeren Ausbrüche waren 1971,1983, 1985 und 1995. Bis 1800 Meter führt die Teerstraße, mit Seilbahn und Geländebussen geht es weiter bis auf etwa 3300 Meter. Besonders eindrucksvoll ist der Sonnenaufgang auf dem Gipfel. >>>>
Aglio aus Nubia
Knoblauch aus Nubia
Knoblauch darf in fast keinem Gericht fehlen. Zu der ganz besonderen Qualität gehört Knoblauch, der bei den Salinen von Trapani wächst, Knoblauch aus Nubia. Warscheinlich ist es der salzhaltige Boden, der diese besondere Qualität hervorbringt. Man kann ihn auch in großen Mengen zu sich nehmen wie z.B. mit einer Portion
"" Spaghetti Aglio Olio ""
, oder roh mit Bruscetta (geröstetes Weißbrot mit Tomaten,Olivenöl und Knoblauch), ohne Geruchs-Probleme zu bekommen. >>>
Agrigento
Agrigento
Das berühmte Tal der Tempel, eines der interessantesten archäologischen Stätten der Insel. Als Kulisse eine Skyline von Hochhäusern, die in Sizilien ihresgleichen sucht. Unsichtbar dahinter das reizvolle, mittelalterlich und barock geprägte Zentrum. Agrigento hat viele Gesichter. Die Busladungen von Touristen, die mal schnell die Tempel „abhaken“ bekommen die antike Seite der Provinzhauptstadt zu Gesicht. Die Reste des mächtigen griechischen Akraga, von den Römern in Agrigentum umbenannt, die beeindruckende Reihe von Tempeln inmitten einer heitern, lichten Landschaft sich auch völlig zu Recht der Hauptanziehungspunkt der Stadt. Eine Reihe von Tempeln im Tal der Tempel haben den Ruhm von Agrigento ausgemacht, heute im einheitlichen Honiggelb waren sie früher mit Stuck verkleidet und bunt bemalt.
Ursprünglich sikulis eine Siedlung, bis 580 v.Chr. eine griechische Kolonie entstand und rasch zu einer der reichsten Städte Siziliens wurde: Um 450 hatte Agrigento rund 200.000 Einwohner, wurde aber 406 n. Chr. von den Karthagern erobert, geplündert und erholte sich nie wieder. Zu Füßen der Stadt auf der alten Akropolis liegt das Tal mit den antiken Tempeln, dem Museum und einem sehr stimmungsvollen Hotel. Der Concordiatempel ist der am besten erhaltene griechische Tempel Italiens, weil er seit dem 6. Jahrhundert als christliche Kirche diente. Benachbart sind Herkules- und Hera-Lakiniatempel und weiter westlich die monumentalen Reste des Tempels des Olympischen Zeus, der nicht vollendet wurde und bei dem riesige Giganten-Halbfiguren (Telamonen) die Räume zwischen den Säulen gliedern sollten. Daneben archaische Heiligtümer der Erdgottheiten.
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Alcamo
Alcamo
eine bedeutende Landarbeiterstadt auf einer Anhöhe inmitten von Weingärten. Der Ortsname ist auf vielen Wein-Flaschenetiketten zu finden.Diese von den Arabern gegründete Stadt war zwischen dem 11. und 19. Jh. im Besitz verschiedener Adelsfamilien (Peralta, Chiaramonte und Ventimiglia). Längs des corso VI Aprile, der schönen sich durch die ganze Stadt ziehenden StraBe, liegen elegante Gebäude und zahlreiche heilige Bauwerke. Das erste ist die Kirche Santi Paolo e Bartolomeo, die gegen Ende des 17. Jh. gebaut wurde; in dem rechten Transept befindet sich ein kunstvolles spätgotisches Gemälde, Madonna del Miele. Die Kirche San Oliva (piazza Ciullo) wurde in der ersten Hälfte des 18. Jh. gebaut. In dem großen einschiffigen Inneren befinden sich zwei Skulpturen des Gagini (16. Jh.): die Verkündung über dem ersten Altar links; San Oliva, über dem vierten Altar rechts. Auf dem Großaltar befindet sich das Gemälde Seelen im Fegefeuer von P. Novelli, aus dem Jahre 1639. Die Südseite des großen Platzes, der nach dem Dichter des 13. Jh. Ciullo d'Alcamo benannt wurde, wird von der Kollegialkirche aus dem Ende des 17 Jh. eingenommen. Die Mutterkirche (piazza IV Novembre). die der Muttergottes geweiht ist, wurde in der zweiten Hälfte des 17. Jh. auf der älteren Kirche aus dem 14. Jh. aufgebaut, von der noch der schöne Glockenturm zu sehen ist; das Kirchentor stammt aus dem späten 15. Jh. Im Inneren, das durch rote Säulen in drei Schiffe unterteilt ist, befinden sich schöne Skulpturen von Antonello Gagini und Schülern. Von dem Meister stammen das Kruzifix im rechten Schiff und die Durchreisende heilige Jungfrau im linken Schiff. Die Fresken aus dem 18.Jh. in der Apsisnische und in der Kuppel sind Werke von Borremans. An der gegenüberliegenden Seite des Platzes befindet sich die ehemalige gotische Kirche San Nicolò aus dem 16. Jh. San Salvatore (via Ressotti) ist die Kirche des Benediktinerklosters, die 'Badia Grande' (Große Abtei) genannt wird; die hie behüteten Gemälde stellen die Heilige Therese und eine Maria Himmelfahrt von P. Novelli dar, die Statue von Antonio Gagini dagegen den heiligen Benedikt. Kehrt mar auf den corse VI Aprile zurück, so trifft man auf die kleine Kirche San Tommaso aus dem 15. Jh., mit einem schönen spitzbögigen Tor. In der Kirche San Francesco (corso VI Aprile) aus der ersten Hälfte des 17. Jh., befinden sich schöne Skulpturwerke der Gagini: der heilige Markus und Maria Magdalene von Antenello 1520 ausgeführt, der Kragstein aus Marmor vermutlich von Giacomo. San Francesco di Paola (via Navarra), genannt 'Badia Nuova', stammt aus der ersten Hälfte des 18. Jh. Im Innern befinden sich einige Statuen von Giacomo Serpotta aus dem Jahre 1724 und der Heilige Benedikt des Novelli. Nich weit entfernt erhebt sich die mächtige quadratische Burg aus dem 14. Jh. mit Ecktürmen. Ein Panoramaweg führt auf den Monte Bonifato (826 m), wo sich die kleine Gedächtniskirche der Madonna dell'Alto befindet, sowie Reste von Mauern und Türmen der zerstörten mittelalterlichen Burg, die Auffahrt wird von einem weiten Blick über den ganzen Golf von Castellammare gekrönt.
Alcantara Schlucht

 

Bizarre Formation aus (meist sechseckigen) Basaltkristallen von etwa einem halben bis einem Meter Durchmesser und mehreren Metern Länge am Nordfuß des Ätna, durch die sich der Fluß gefressen hat. Schmaler Steig am Flußufer. Al-Cantara ist arabisch und bedeutet «Brücke», weil früher eine Römerbrücke die Schlucht überspannte.

Alia
Alia


Grotta della Gurfa

gehört zur Provinz von Palermo. Das Dorf besitzt besitzt 4100 Einwohner und hat eine Fläche von ca. 4600 Hektar. In einer hügeligen Landschaft gelegen befindet sich dieses kleine Dorf 740 Meter über dem Meeresspiegel.Der Name Alia kommt aus dem arabischen "Alyah" was "hoch" bedeutet. In der nähe der Stadt befindet sich der Berg "la Montagna" mit einer Höhe von 966 Meter.
Dieses kleine Dorf ist hauptsächlich mit Landwirtschaft beschäftigt, wobei besonders Getreide, Oliven, Samen und Hülsenfrüchte, Wein und Kaktusfeigen angebaut und kultiviert werden.
Während der Herrschaft der Moslems, die bis in das 15 Jahrhundert reichte, wurden viele Schlösser und Burgen um den Bereich von Alia errichtet, die tiefen historischen Wert besitzen und sich primär um Lalia befinden.
Um 1557 wurde Alia von den Spaniern erobert, unter der Führung des damals kommandierenden Luca Cifuentes, der das Dorf seiner Tochter Francesca widmete die mit dem Marquis di Santa Croce verheiratet war.
Im Jahre 1615 erhält Pietro Celestri vom König Filippo III die Befugnis Alia zu bevölkern und diese wurde dann auch 1623 in Kraft gesetzt. Die Familie Santa Croce erhob sich und wurde im 17 Jahrhundert, als das Fürstentum von Santa Elia bezeichnet.
Der Schutzheiligen von Alia wurde 1639 eine Kirche gewidmet, die dort unter dem Namen Madonna delle Grazie zu finden ist. Weitere Sehenswürdigkeiten sind die Chiesa Madre, das Mausoleum (il mausoleo di scuola gagini) und der Palazzo Guccione, dieser Palast ist komplett im Jugendstil des 8 Jhr. gehalten.
sehenswert: Grotte della Gurfa
Anguria
Wassermelonen

Wassermelonen gibt es hier in immensen Dimensionen. Werden auch fast nur ganz verkauft, was manchmal zu Lagerproblemen im Kühlschrank führen kann.

AntipastoAntipasto Vorspeise
meist in Olivenöl eingelegte gebratene Gemüse kalt serviert Kaese, getrocknete Tomaten, Oliven, ... >>>

Antipasti (Einzahl Antipasto) ist die italienische Bezeichnung für Vorspeisen (= "vor der Mahlzeit"). Vorspeisenbuffets entstanden möglicherweise in der Renaissance, als es Sitte war, Mahlzeiten mit einer Auswahl kalter Speisen zu beginnen und zu beenden.

In Deutschland meint man damit vor allem kalte Vorspeisen in Form von in Öl eingelegtem Gemüse wie Auberginen (Melanzane), Zucchini, getrocknete Tomaten, Pilze und ähnliches.

In der echten italienischen Küche sind damit aber eine Vielzahl kalter und auch warmer Vorspeisen gemeint.


Aqua Wasser / Leitungswasser
ist nicht immer ausreichend vorhanden. Besonders in den Sommermonaten gibt es in manchen Gebieten manchmal Engpässe .Leitungswasser ist überall auf Sizilien bedenkenlos trinkbar, wird aber wie in Deutschland je nach Ort und Saison mit Chlor versetzt. Besser schmeckt meist das frische Quellwasser öffentlicher Brunnen. Der Hinweis ACQUA NON POTABILE warnt, wenn ein Brunnen kein Trinkwasser führt.
Wasser aus dem Supermarkt zum trinken: ohne Kohlensäure = naturale; mit Kohlensäure = frizzante
Arancia/e
Arance
Orangen oder Apfelsinen
gibt es in den verschiedensten Qualitäten. Die typischen sizilianischen Blutorangen wie Tarocco, Moro, Sanguino und Sanguinello wachsen zum größten Teil in den Provinzen Catania und Siracusa. Erntezeit ist der Winter.
Arancini
Arancini
Reisbällchen
gefüllt mit Bolognese und Erbsen/ alla carne und dann in Paniermehl gewälzt und frittiert, sind eine Spezialität aus Palermo, Füllungen sind allerdings auch Mozzarella+gekochter Schinken / al burro, Mozzarella+Spinat / ai spinaci, und viele neue Kompositionen. Gehört zu Fast Food oder Snaks, die ein schnelles Mittagessen bedeuten. Beliebt, und auch in der Umgebung Palermos in guter Qualität zu erhalten. >>>
Aubergine
Aubergine / Melanzana
Melanzana / Melanzane
gibt es in den verschiedensten Formen. Diese Art hat besonders wenig Kerne
Augusta An sich eine tolle Lage. Die Altstadt thront ähnlich wie Siracusa auf einer weit ins Meer reichenden Halbinsel, flankiert von zwei natürlichen Häfen.. soweit die Theorie nach einem Blick auf die Karte. Die Wirklichkeit: Zementfabriken, Raffinerien, Petrochemi und der größte Militärhafen Siziliens. Als Kriegshafen hat Augusta Tradition, denn von hier lief 1571 die christliche Flotte zur berühmten Seeschlacht von Lepanto aus. Die barocke Altstadt ist zwar halbwegs intakt, bietet aber kaum besondere Sehenwürdigkeiten. Auch das von Friedrich II 1232 gegründete wuchtige Castello reist da nicht mehr viel raus, zumal es ohnehin nicht zugänglich ist, da es auf seinen Umbau als Militärmuseeum wartet
Autobahngebühren

Sind zwar in ganz Italien an der Tagesordnung. Hier in Sizilien sind allerdings noch viele Autobahnen gebührenfrei und weitaus weniger befahren als man denkt.


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Sizilien
(italienisch Sicilia), größte Insel Italiens und des Mittelmeeres, die durch die Straße von Messina vom italienischen Festland getrennt ist. Die 25 426 Quadratkilometer große Insel bildet zusammen mit den angrenzenden kleineren Nebeninseln eine autonome Region Italiens. Die Region hat etwa 5,2 Millionen Einwohner.
Der größte Teil der Fläche Siziliens wird von einer Hochebene eingenommen, die sich auf 150 bis 580 Meter über dem Meeresspiegel erhebt. Im Norden befinden sich die Gebirge Nebrodi und Madonie, die einzigen deutlich abgesetzten Bergketten der Insel. Im Osten erhebt sich der aktive Vulkanberg Ätna (3 350 Meter über dem Meeresspiegel). Die tieferen Lagen der Berghänge sind vor allem von Orangen- und Olivenhainen und der größte Teil der Hochebene von Weizenfeldern bedeckt. Die fruchtbaren Ebenen von Catania am Südfuß des Ätna werden immer wieder von Erdbeben heimgesucht. In Messina und den benachbarten Dörfern kamen 1908 bei einem Beben mehr als 50 000 Menschen ums Leben.
Sizilien ist durch ein heißes, trockenes Klima im Sommer und milde Winter gekennzeichnet. Auch die Regenzeit im Spätherbst und Winter sowie der Schirokko, der von Nordafrika her über die Insel weht, tragen nur wenig zur Linderung der allgemeinen Trockenheit bei. Auf Gebirgshöhen und an Steilhängen wachsen vereinzelt Wacholder sowie Buchen und Eichen. Im tiefer gelegenen Flachland wird Weizen angebaut, daneben gedeihen dort Olivenbäume, Korkeichen, Pinien sowie Kastanien und Eichen. Abgesehen von einigen Geierarten sind nur wenige wild lebende Tiere auf Sizilien heimisch.

Wirtschaft
Sizilien ist ein Hauptstandort für den Schwefelbergbau. Außerdem werden Stein- und Kalisalze gefördert. Auch ist die petrochemische Industrie für die Wirtschaft der Insel von Bedeutung. Ihre Produktionsstätten befinden sich überwiegend im Osten Siziliens, vor allem in Catania und Syrakus sowie in Ragusa und Gela. Die Landwirtschaft ist der dominierende Erwerbszweig der Sizilianer. Im Binnenraum überwiegt der extensive Anbau von Weizen. Daneben werden Reben, Zitrusfrüchte, Mandeln, Oliven und Bohnen angebaut. Vor der Küste Siziliens gibt es ausgedehnte Fischgründe (Thunfisch, Sardellen, Korallen und Krebstiere). Ein Viertel der Fischereiwirtschaft Italiens wird von Sizilien aus betrieben. Weitere Wirtschaftszweige sind die Produktion von Wein und Olivenöl, die Konservierung von Obst und Gemüse sowie die Herstellung von Citronensäure. In den größeren Städten werden Glaswaren, Metallwaren und Zündhölzer hergestellt. Sizilien exportiert Schwefel, Obst und Gemüse, Sumach, Salz, Wein, Öl und Fisch. Importgüter sind vor allem Getreide, Kohle und Eisen. Fast der gesamte Handel wird über die drei größten Häfen, Palermo (die Hauptstadt der Region Sizilien), Catania und Messina abgewickelt.

Sehenswürdigkeiten
Aufgrund ihrer langen, wechselvollen Geschichte bietet die Insel eine Vielzahl von Sehenswürdigkeiten. Alle hier wirkenden Kulturen hinterließen eine Reihe von Zeugnissen. Kaum eine andere Region bietet auf ähnlich großem Raum eine derartige Fülle von architektonisch interessanten Bauten. Die Zentren von Palermo, Catania, Messina, Syrakus, Trapani und anderen Städten beherbergen neben Bauten aus griechischer und römischer Zeit auch Bauwerke aus der Normannenzeit sowie zahlreiche Beispiele moderner Architektur. Darüber hinaus sind auch viele Siedlungen aus der Antike in Resten erhalten.
Zu den bekanntesten archäologischen Sehenswürdigkeiten gehören die griechischen Ruinen von Agrigento im Süden der Insel. Die im so genannten Tal der Tempel freigelegten, aus dem 5. und 6. Jahrhundert v. Chr. stammenden dorischen Tempel zählen zu den besterhaltenen ihrer Zeit. Herausragend ist der Tempel des Zeus; dieses 480 v. Chr. errichtete, aber nie fertig gestellte Bauwerk wurde anlässlich des Triumphs der Griechen über die Karthager angelegt. Mit einer Länge von 113 Metern ist der Zeustempel die größte Halle des griechischen Altertums. Weitere Tempel sind anderen Gottheiten, wie etwa Hera und Concordia, geweiht.
Ein weiteres herausragendes Beispiel griechischer Architektur ist der Apollontempel von Selinunt, einer Stadt im Südwesten der Insel. Auf der vollständig von Mauern umgebenen Akropolis sind Reste dorischer und hellenistischer Tempel erhalten. Weitere Beispiele gut erhaltener Bauten aus griechischer Zeit finden sich in Segesta im Nordwesten von Sizilien. Zu den erhaltenen Sehenswürdigkeiten aus der Antike gehören ein hellenistisches Theater aus dem 3. Jahrhundert v. Chr., das aus dem Felsen gehauen wurde, und ein unvollendeter Tempel aus dem 5. Jahrhundert v. Chr. auf einem Höhenrücken im Westen der Stadt; er umfasst 36 Säulen und zählt zu den am besten erhaltenen dorischen Tempelbauten auf Sizilien. In der auf dem Monte Catlafano östlich von Palermo gelegenen, von Phönikiern gegründeten und später von Römern übernommenen Stadt Solunto sind die Ruinen eines Gymnasiums und eines Theaters erhalten.

Geschichte
Die ältesten Bewohner Siziliens waren die Sikelia, die von der Südspitze Italiens auf die Insel einwanderten. Die Aufzeichnung der Geschichte Siziliens begann mit der Gründung griechischer und phönizischer Siedlungsgebiete. Die erste griechische Siedlung, Naxos, wurde 735 v. Chr. gegründet, die späteste, Akragus (heute Agrigent genannt), etwa um 580 v. Chr. Akragus und Gela wurden schon frühzeitig zu dominierenden Zentren. Unter der Herrschaft von Phalaris war Akragus wahrscheinlich vorübergehend mächtigste Kolonie Siziliens. Gela unterwarf unter dem Tyrannen Gelon die meisten anderen griechischen Städte der Insel.
Die Karthager erreichten die Insel erstmals 536 v. Chr. und übten ihre Herrschaft vor allem im Westen der Insel aus. Die wichtigsten karthagischen Siedlungen waren Panormus (heute Palermo), Motya und Solois. In der Schlacht bei Himera (480 v. Chr.) wurde die karthagische Armee von Gelon vernichtend geschlagen und Hamilkar, der karthagische Führer, getötet. Die gelonische Dynastie brach 466 v. Chr. auseinander. 410 v. Chr. entflammte erneut ein Krieg zwischen den Karthagern und Griechen um den Besitz der Insel. Die Karthager siegten zwar, doch konnte ihr Eroberungsfeldzug unter der Führung des griechischen Tyrannen Dionysios I. (405-367 v. Chr.) unter Kontrolle gehalten werden. 241 v. Chr. wurde Sizilien mit Ausnahme des einstigen Territoriums von Dionysios I. während des 1. Punischen Krieges zur römischen Provinz. Der Rest der Insel wurde erst 212 v. Chr. römisch. Die wichtigsten Ereignisse in Sizilien während der Herrschaft der Römer waren die beiden Sklavenkriege (136-132 v. Chr. und 104-101 v. Chr.). Nach der Herrschaft der Wandalen unter Geiserich (440 n. Chr.) und der Übergabe der Insel an den Führer der Ostgoten, Theoderich, fiel Sizilien unter der Führung des Generals Belisar 535 an das Byzantinische Reich.
Ab 827 eroberten und beherrschten die Sarazenen Sizilien. 1061 begann die Eroberung Siziliens durch die Normannen unter Robert Guiscard und seinem Bruder Roger I. von Sizilien, die 1091 beendet wurde. 1127 wurde Roger II., Graf von Sizilien, als Herzog von Apulia und Calabria anerkannt, und 1130 nahm er den Titel König von Sizilien an.

Die beiden Sizilien
1194 schufen die Hohenstaufen, dessen neben Barbarossa berühmtestes Mitglied der Kaiser des Heiligen Römischen Reiches Friedrich II. war, einen modernen Verwaltungsstaat. Als Friedrich I. von Sizilien leitete jener einen hervorragenden Hof und erließ im Jahr 1231 die antifeudale Verfassung von Melfi mit einer zentralen Verwaltung Siziliens. Kurz nach seinem Tod (1250) brach die Herrschaft der Staufer zusammen. Mit päpstlicher Unterstützung übernahm Karl I., Graf von Anjou und Bruder des französischen Königs Ludwig IX., 1268 die Kontrolle über das Königreich. 1282 revoltierten die Bürger Palermos gegen seine Unterdrückungsherrschaft. Der Aufstand ist als Sizilianische Vesper bekannt. Neapel blieb zwar unter Kontrolle des Dynastengeschlechts Anjou, doch wurde Sizilien unabhängig und wählte den König von Aragonien, Peter III., der durch seine Heirat mit dem Hause Hohenstaufen verwandt war, zum König von Sizilien.
Ferdinand V. von Kastilien, der seit 1468 König von Sizilien war, ernannte sich 1504 selbst zum Herrscher des Königreiches Neapel. Die spanische Krone behielt beide Länder bis zum Spanischen Erbfolgekrieg (1701-1713). Durch das Abkommen von Utrecht (1713) wurde Sizilien von Neapel getrennt und dem Herzog von Savoyen, Victor Amadeus II., anvertraut, der es sieben Jahre später im Austausch gegen die Insel Sardinien an Österreich abtrat.
1734 überfiel der Bourbone Don Carlos (später König von Spanien, Karl III.), Neapel und Sizilien und wurde 1735 gekrönt und durch das Wiener Abkommen als Karl IV., König der beiden Sizilien, anerkannt. Nach dem Frieden von Aix-la-Chapelle (1748) herrschte in Italien für fast 50 Jahre Ruhe, so dass sich Sizilien in den Bereichen Verwaltung, Wirtschaft und Bildungswesen weiterentwickeln konnte. Erst durch die Französische Revolution kamen neue Unruhen auf. Dem Bündnis gegen die französische Republik schloss sich auch Ferdinand I., der König der beiden Sizilien, an.

Die Napoleonischen Kriege
Im Dezember 1798 unternahmen die Neapolitaner den Versuch, die Franzosen aus dem Kirchenstaat zu vertreiben. Sie wurden zurückgedrängt, Neapel wurde eingenommen (im Januar 1799), und es entstand die Parthenopische Republik. Im gleichen Jahr wurde Ferdinand I. mit Unterstützung der britischen Flotte wieder eingesetzt. 1799 eroberte Napoleon Bonaparte das Königreich von Neapel und setzte seinen Bruder Joseph auf den Thron. Sizilien wurde weiterhin von Ferdinand regiert. 1808 wurde Joseph Bonaparte von Joachim Murat als König von Neapel abgelöst, und nach dem Sturz Murats im Jahr 1815 wurde Ferdinand erneut König von Neapel. Ende 1816 vereinigte Ferdinand die beiden Königreiche Neapel und Sizilien wieder zu dem Königreich beider Sizilien und kam seinen Reformversprechen nicht nach.

Königlicher Streit und die Vereinigung mit Italien
1820 fand in den neapolitanischen Herrschaftsgebieten ein militärischer Aufstand statt, um eine verfassungsrechtliche Regierung zu errichten, dem sich auch eine revolutionäre Gruppe namens Carbonari anschloss. Ferdinand stellte sich den Forderungen, obgleich er vorher mit Österreich überein gekommen war, keine konstitutionellen Zugeständnisse zu machen. Zur gleichen Zeit entstand auf Sizilien eine revolutionäre Unabhängigkeitsbewegung. 1821 beauftragte der Kongress der Großmächte in Laibach Österreich damit, Ferdinands absolute Macht wieder herzustellen. Ferdinand wurde 1825 von seinem Sohn Franz I. abgelöst, der wiederum von seinem Sohn, Ferdinand II., abgelöst wurde (1830). Nach 1843 fanden die republikanischen Theorien des italienischen Patrioten Giuseppe Mazzini einen starken Anklang in Süditalien. Anfang 1848 erhob sich Sizilien und zwang Ferdinand II., seinen Untertanen eine parlamentarische Verfassung zu gewähren. Diese befriedigte die Sizilianer jedoch nicht, und sie setzten Ferdinand ab. Unterstützt von reaktionären Kräften, bekämpfte Ferdinand in seinen neapolitanischen Gebieten erfolgreich die damals Italien erschütternde revolutionäre Bewegung. Im September 1848 drangen seine Streitkräfte in Sizilien ein. Im Mai 1849 kapitulierte Palermo, und die Revolution auf der Insel war beendet. Ferdinand übte Vergeltung an den Rebellen und wurde darin erst durch das Eingreifen der Briten gebremst. 1859 wurde Ferdinand II. von seinem Sohn, Franz II., abgelöst. 1860, nachdem Norditalien von der österreichischen Herrschaft befreit worden war, landete der italienische Nationalist Giuseppe Garibaldi mit 1 000 Freiwilligen auf Sizilien und gewann die Kontrolle über die Insel. Danach wurde Sizilien Teil des neuen Königreiches Italien (1861).
Die von den Piemontesen dominierte nationale Regierung hatte jedoch nur wenig Verständnis für den Süden. Bemühungen, die Macht zu zentralisieren, sowie eine drückende Steuerlast und Einberufungen verschärften den Unmut des Südens und führten in Palermo 1866 zu einem Aufstand, der aber scheiterte. Die Beziehungen zwischen dem Süden und dem Norden verbesserten sich auch nicht, als der aus Sizilien stammende Francesco Crispi die nationale Regierung von 1887 bis 1891 und von 1893 bis 1896 leitete. Die schweren Landarbeiterunruhen konnten nur mit Mühe unterdrückt werden, nachdem Crispi 1894 das Kriegsrecht auf Sizilien ausrief. Bis 1915, als Italien in den 1. Weltkrieg eintrat, waren die Beziehungen zwischen dem Norden und dem Süden von gegenseitigem Misstrauen geprägt.
Nach dem Krieg und der faschistischen Machtübernahme im Jahr 1922 versuchte Benito Mussolini, die Mafia mit polizeistaatlichen Mitteln zu bekämpfen. In der Nacht vom 9. zum 10. Juli 1943 landeten die Alliierten in Sizilien und eroberten die Insel innerhalb von 38 Tagen. Dieser Einsatz auf Sizilien führte zu Mussolinis Sturz und einige Wochen später zur Kapitulation der italienischen Regierung.

Die Entwicklung nach dem 2. Weltkrieg
Unter der Verfassung von 1946 wurde Sizilien zu einer autonomen Region Italiens mit umfangreichen Selbstverwaltungsrechten. Ein Regionalrat aus Ratsmitgliedern und einem Präsidenten wird vom Volk gewählt.
Da die Industrie und Landwirtschaft nicht alle Arbeitskräfte beschäftigen können, erfolgt eine starke Abwanderung nach Norditalien und in andere europäische Länder. Nach dem 2. Weltkrieg erlebte Sizilien ein Wiedererstarken der Mafia, die inzwischen für das moderne Italien zu einem ernsthaften Problem geworden ist.

Autor: Renate Hirschberger, Dipl.-Geol. lebt als freie Autorin für Geowissenschaften, Kartographie und Touristik in Warmisried.
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